171

Das Greifen des Babys: als käme es von einem Ort, an dem es keinen Raum gibt. So greift es in die Leere über ihm wie in die kleine Wolldecke, unter der es liegt, mit dem gleichen Unglauben, dass sich dort etwas befindet, das es nicht selbst ist. Unserer Neigung, dem Baby den Willen zu unterstellen, auf diese Weise die Welt zu entdecken (gar im Greifen zu lernen), können wir kaum widerstehen (unser Wunsch nach Erklärung raubt uns gerne die kurzen absoluten Einblicke). Doch noch einmal öffnet unser Baby ein Fenster. Es berührt seinen eigenen Körper auf die gleiche Weise, wie es eben die Leere und die Wolldecke berührt hat.

The baby’s grasping: as if it came from a place where there is no space. So he reaches into the emptiness above him as he does into the little woolen blanket under which he lies, with the same disbelief that something is there that is not himself. Our tendency to attribute to the baby a will to discover the world in this manner (or even to learn by grasping) is almost irresistible  (our desire for explanation likes to rob us of our brief absolute insights). But once again our baby opens a window. He touches his own body in the same way that he touched empty space and the woolen blanket a moment ago.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s