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Mutiges Baby, denken wir. Dass du dich uns anvertraust, uns schwankenden Wesen, die so schwer auszurechnen sind. (Immer wieder müssen wir uns daran erinnern, dass mit dem Baby jemand zu uns gekommen ist und nicht niemand, der erst jemand werden will – eine Selbsterinnerung, die uns schwer fällt, auch, weil wir nur zu gerne an unsere eigene Entwicklung glauben: was haben wir sonst schon an uns!) Wir wollen uns nicht die Mutlosen nennen (nichts flößt mehr Furcht ein als ein mutloser Mensch), denn dann schiene uns dein Mut wie aus einer anderen Welt. Aber jetzt bist du ja bei uns, in unserer Welt: ja, wir werden von Tag zu Tag mutiger.

Courageous baby, we think. That you entrust yourself to us, who are so vacillating, so difficult to figure out, (Again and again we have to remind ourselves that the baby who came to us is someone, not no one on the way to becoming someone – a self-remembering that is hard for us, in part because we would so much like to believe in our own development: otherwise, what do we have to say for ourselves!) We don’t want to call ourselves discouraged (there is nothing more frightening than a discouraged person), because then your courage would seem as if from another world. However, now you are with us, in our world: yes, every day we are becoming more courageous.

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