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Ein Tag ohne das Baby (aber es kommt mir nicht so vor, als ob das Sein mit dem Baby von seiner Sichtbarkeit abhängt. Von seiner Existenz schon. Sie ist die Voraussetzung unserer Gesellschaft. Doch einmal da, steigert oder verringert sich die Gegenwart des Babys nicht durch seine – und nicht durch meine – Anwesenheit oder Abwesenheit. So kann ich mich auf dem Heimweg getrost eine Weile am Ufer des Flusses niederlassen und die kleinen Wellen zählen, deren ununterbrochenes Fortrollen ein dauerndes Kommen ist: Babywellen).

A day without the baby (but it doesn’t seem to me as if existence with the baby depends on his visibility. On his existence, yes. It is the precondition for our being-together. But once there, the baby’s presence does not increase or decrease with his – nor with my – presence or absence. So I can confidently settle down for a while by the bank of the river on the way home and count the little waves, whose ceaseless rolling is a constant arrival: baby waves).

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