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In der Fortsetzung des Traums (manchmal können wir gar nicht aufhören zu träumen), ist unser Baby geboren und wir tragen es durch die zerfallene Stadt, um es mit allen anderen Babys bekannt zu machen. Wenn irgendwo ein Baby weint, stimmen bald alle Babys mit ein. Nur unser Baby weint nicht. Die Bewohner der Stadt sagen, sie können uns kein Wasser mehr reichen. Es gibt kein Wasser mehr, rufen sie uns zu, ihr habt all unser Wasser getrunken. Und die Tränen eurer Babys? fragen wir. Sofort sehen uns die Bewohner wütend an und jagen uns aus der Stadt. Da fängt unser Baby an zu weinen, bitterlich und untröstlich. (Das erste Mal in unserem Leben erwachen wir weinend.)

In the continuation of the dream (sometimes we are not able to stop dreaming), our baby is born and we carry him through the disintegrated town to introduce him to all the other babies. As soon as a baby cries somewhere, all the other babies chime in. Our baby is the only one that doesn’t cry. The townspeople tell us they can’t offer us any more water. There is no water left, they call out to us, you drank all our water. What about your babies’ tears? we ask. Immediately the townspeople give us furious looks and chase us out of town. Then the baby starts crying, bitterly and inconsolably. (For the first time in our life we wake up crying).

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