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Manchmal verhallt, was wir zu unserem Baby sagen im Nichts. Es ist nicht so, als würde es uns nicht hören. Doch, gerade in diesen Momenten hört es uns und seine Aufmerksamkeit ist seinem Blick unzweideutig anzusehen. So sagen wir etwas – und es ist, als wäre das Gesagte sichtbar und würde als Gehörtes im Baby sichtbar bleiben – und wir sehen wie es sich auflöst, verschwindet. Kein Gefühl stellt sich ein, als würde das Gesagte nicht gesagt und das Gehörte nicht gehört worden sein. Merkwürdigerweise können wir trotzdem nicht sagen, etwas bliebe zurück. Genausowenig können wir sagen, nichts bliebe zurück. Wir können nur sagen: manchmal verhallt, was wir zu unserem Baby sagen im Nichts.

Sometimes what we say to our baby dissolves in the void. It isn’t that he does not hear us. On the contrary, it is precisely at those moments that he hears us, and the attentiveness of his gaze is unambiguous. We’ll say something – and it’s as if what is said were visible in the saying and remained visible in the baby as what is heard– and we see it dissolving, vanishing. There is no sense that what said was not said or that what was heard was not heard. Even so, strangely, we cannot say that something remains. Nor can we say that nothing remains. We can only say: sometimes what we say to our baby dissolves in the void.

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