116

Es ist die makellose Lebendigkeit unseres Babys, die jeden, auch den blassesten Schattenwurf verhindert. Tatsächlich ist das Baby selbst Licht und stets, wenn wir uns ihm nähern (ob wirklich oder gedacht) fühlen wir uns mehr im Hellen. Und doch gibt es für einen Moment eine winzige (gerade deshalb) unerträgliche Ahnung von Tod, die in seiner Gegenwart in uns überfließt. Es ist keine Befürchtung, die uns ungute Gedanken über die Zukunft verursacht, es ist etwas absolut Gegenwärtiges, das uns erschreckt. Es könnte einer kleinen, unbedeutenden Geste des Babys entsprungen sein. Mehr können wir darüber nicht wissen: wir werden wieder darauf stoßen.

It is the impeccable aliveness of our baby that prevents him from casting even the palest hint of a shadow. Indeed the baby himself is nothing but light, and always when we approach him (whether in reality or in thought) we feel ourselves to be more in the light. And yet there is a moment when there is a tiny (and precisely for that reason) unbearable presentiment of death that floods us in his presence. What frightens us is not an anxiety that sets off unpleasant thoughts about the future; no, it is something absolutely present. It may have sprung from a small, insignificant gesture on the baby’s part. That is all we can know about it: we will encounter it again.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s