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Im Gewusel mit den Anderen (Mamas, Papas, Babys) steht unsere Einzigartigkeit auf dem Prüfstand. Was wir dabei genießen, ist die Sicherheit, dass keiner unserer Glaubenssätze sicher ist. Wer sind wir schon (du, ich, das Baby)? Der Vergleich ist uns so wesentlich wie der Lidschlag – nur selten kommt er uns zu Bewusstsein (und dann wissen wir gar nichts mit ihm anzufangen oder wir übertreiben ihn ohne Ende). Nein, nein, nein, wir sind nicht einzigartig, rufen wir trotzig (während wir in die Sonne blinzeln und über unserem Baby den kleinen blauen Schirm mit dem hohen Sonnenschutz aufspannen). Ist es sehr unverschämt zu behaupten, dass von uns dreien nur zwei einen Schatten werfen?

In the seething mass of the others our uniqueness is put to the test. The pleasure in that, for us, is that not one of our articles of faith is secure. What do we amount to (you, I, the baby)? The comparison is as essential for us as the batting of an eyelid – we rarely notice it (and when we do, we don’t know what to make of it or we exaggerate it endlessly). No, no, no, we are not unique, we defiantly exclaim (while blinking in the sun and shielding our baby with a little blue parasol). Is it outrageous to claim that among the three of us only two cast a shadow?

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