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Ohne Ziel vergeht unser Tag (ja, doch: wir haben Ziele. Tun und machen. Arbeit. Reden. All das schöne Zeug. Der Weltstoff). In der Ziellosigkeit lenkt uns das Baby nirgendwohin, irgendwohin (ja, doch: das Baby hat Ziele. Es macht uns längst nach und zwar mit Absicht. So gibt es uns die Gewissheit, unser Tun hat einen, seinen Sinn). Wir stellen uns vor: das Baby macht uns nicht nach. Sofort verzweifeln wir.

Without aim, our day goes by (yes, of course: we do have goals. Doing and making. Work. Talking. All that nice stuff. The stuff of the world). In its aimlessness the baby steers us nowhere, somewhere (yes, of course: the baby does have goals. He has been imitating us for quite a while, and quite intentionally. In this way he assures us that our activities have meaning: his meaning). We imagine: the baby is not imitating us. Immediately we feel desolate.

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