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Es gefällt uns eitel zu sein. Wir sonnen uns im Glanz des Babys. Eine goldene Leere, der wir uns mit Leichtigkeit hingeben, schenkt uns Zufriedenheit. Es ist keine Kunst, eitel zu sein, kein Vermögen, keine Aufgabe, kein Streben. Wir machen keine Religion aus unserer Eitelkeit, sie braucht kein bißchen Glauben. Sie ist, wie sie ist oder ganz anders (jedenfalls sind wir gewiß zu eitel, als dass wir das entscheiden wollten). Jetzt leuchtet das Baby. Ein rätselhaftes Leuchten ohne Schwankung.

We take pleasure in being vain. We bask in our baby’s radiance. A golden emptiness, to which we abandon ourselves with ease, provides us with satisfaction. Being vain takes no skill, no talent, no effort, no striving. We don’t make a religion of our vanity, it requires no faith. It is the way it is, or maybe it’s totally different (we’re probably too vain to decide one way or the other). Now the baby is glowing. A mysterious, unvarying glow.

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